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Notebookklasse

Notebook als Lernbegleiter

Notebookklasse der Peter-Ustinov-Schule

Wir stimmen mit dem Beschluss der Kultusministerkonferenz überein, in dem es heißt:

„Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt.

Sie zielt auf den Erwerb und die fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz, also jener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen.“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. März 2012, pdf-Dokument, S. 3)

Der verstärkte Einsatz digitaler Lernumgebungen in unseren Notebook-Klassen vertieft diese Zielsetzung und kommt den Interessen vieler Jugendlicher entgegen. Durch die persönliche Verfügbarkeit des Notebooks können Lernwege und –schritte leichter individualisiert werden. Z. B. müssen Filme, Animationen, dynamische Geometrieprogramme oder andere Arten der Veranschaulichung von Unterrichtsinhalten nicht mehr zentral in das Unterrichtsgeschehen eingeplant werden, sondern richten sich nach dem individuellen Lerntempo und Lernstand des Jugendlichen. Heutzutage bietet das Internet in großer Zahl ausgezeichnete Möglichkeiten, die Jugendlichen beim Lernen zu unterstützen, zu fördern und zu fordern. Über die schulinterne, datengeschützte Lernplattform Moodle sind neben der Bereitstellung vielfältiger Inhalte zudem zahlreiche individuelle sowie kooperative Lernaufgaben möglich. Vokabeln lernen sich leichter im Chat mit einem Partner als allein (mit einem klassischen Vokabelheft). Fachbegriffe in den naturwissenschaftlichen Fächern lassen sich kooperativ in einem Wiki oder Glossar sammeln und über Links zu Animationen leichter veranschaulichen als im Fachhefter. Welcher Jugendliche präsentiert nicht stolz die ausgefeilte, digitale Präsentation zu einem Referat oder Experiment?

Selbstorganisation und Selbstverantwortung im Lernen werden somit gefordert und gleichzeitig erleichtert. Der Computer verliert den Status des „Spielzeugs“ und wird mehr und mehr zum sinnvoll eingesetzten Arbeitsgerät.

Hinweis: Leider kann die Schule derzeit den zusätzlichen administrativen Aufwand nur leisten, wenn identische Notebooks pro Jahrgang angeschafft werden. Die Notebookklassen werden im Eigenbesitzmodell geführt, d.h. die Schüler, bzw. die Eltern bezahlen das Notebook, das damit deren Eigentum bleibt.